4 Blätter · Young Adult

Rezension – Das Juwel

Band 1: Das Juwel – Die Gabe

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Autor: Amy Ewing
Originaltitel: The Jewel
Seitenzahl: 448
Verlag: FjB
Genre: Young Adult
Preis: 16,99€

 

 

Erster Satz

„Heute ist mein letzter Tag als Violet Lasting“

Inhalt
Violet Lasting ist ein Surrogate und wurde dafür ausgebildet dem Adel als Leihmutter zu dienen. In Southgate, einer Anstalt, wird sie auf diesen Moment vorbereitet. Sie lernt die drei Auspizien zu kontrollieren. Jedes Surrogate kann Dinge in Form, Farbe und Wachstum verändern. Doch eigentlich will Violet kein Surrogate sein, doch das Gen in ihrem Blut hat sie dazu bestimmt und ihr Willen spielt keine Rolle. Dem weiblichen Hochadel ist es vergönnt Kinder zu bekommen, aus diesem Grund finden Versteigerungen statt, in denen die Surrogates erworben werden können. In ihrem neuen Heim und ihrer neuen Herrin fühlt sich Violet nicht wohl, doch ihr ergeht es immer hin besser als ihrer besten Freundin. Unerwartet tritt Hilfe ein. Eine Kammerzofe will Violet helfen. Doch die Ereignisse überschlagen sich, als dann noch der Gefährte der Nichte ihrer Herrin in ihr Leben tritt scheint alles verstrickt zu sein. Auch ihr gutes Herz wird ihr zum Verhängnis.

Schreib-Stil
Der Schreibstil von Amy Ewing ist wirklich gut. Das Buch hat sich super flüssig gelesen, auch konnte ich mich teilweise richtig in die Situation und in die Gefühle von Violet hineinversetzen.

Charaktere
Violet: Die Protagonistin in diesem Buch und 16 Jahre alt. Sie hat unverwechselbare lilane Augen, von denen auch ihr Name kommt. Sie ist vier Jahre in Southgate und wurde früh von ihrer Familie getrennt. Violet ist dickköpfig und hat ein großes Herz. Das Glück und Wohlergehen anderer liegt ihr stellenweise mehr am Herzen als ihr eigenes. Sie hat ein Atemberaubendes
Talent, das sie mit viel Liebe pflegt und sich in ihrer Musik mit dem Cello verlieren kann. Im dritten Auspizium hat sie die volle Punktzahl erreicht und nun verlangt ihre Herrin etwas fast unmögliches von ihr.

Ash: Er ist der Gefährte der Nichte von der Herzogin vom See, die Herrin von Violet. Eigentlich wurde er dazu ausgebildet Surrogates als Gegenstand zu betrachten und sich nicht weiter mit ihnen zu beschäftigen. Seine Aufgabe ist es, den Mädchen alles beizubringen, was sie in ihrem späteren Leben an der Seite ihres Mannes brauchen werden, wie etwa tanzen zu können und noch viele andere Dinge. Durch ein Missverständnis lernen sich er und Violet kennen und Ash widersetzt sich all dem was er gelernt bekommen hat. Er hat sein Leben für das seiner Familie aufgeben und das Leben im Juwel setzt ihm ziemlich zu. Durch Violet sieht er wieder Hoffnung und zwischen ihnen entwickelt sich etwas Gefährliches.

Cover und Titel
Das Cover finde ich wunderschön und der Titel ist ein wenig irre führend. Ich habe am Anfang lange rumgerätselt warum es ausgerechnet das Juwel heißt, aber im Laufe des Buches ist es mir klar geworden. Ein Juwel ist etwas wertvolles und wichtiges und das ist der Kern der Stadt ja auch, vor allem da dort die ganzen Adligen wohnen.

Fazit
Also eigentlich hat mir das Buch ganz gut gefallen. Aber als ich es angefangen hab zu lesen dachte ich mir erst ein Mal so, ok alles klar das ist ein bisschen komisch… Ich meine, dass es eine Leihmutterschaft gibt ist ja noch irgendwie verständlich, aber dass es Gefährten gibt die den Adeligen Mädchen alles zeigen, da dachte ich anfangs ok, das geht vielleicht ein wenig zu weit. Die Story dahinter ist eigentlich so wie die von vielen anderen Büchern. Klar sind die Umstände andere aber im eigentlichen Sinne ist das Buch doch gleich, also nichts Neues. Dennoch hat es mir gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie es mit dem zweiten Teil weiter gehen wird, was mit Violet und Ash passieren wird, denn momentan schaut es für die beiden nicht besonders rosig aus.

Lieblingszitat

„Es ist schwer sich daran zu erinnern, wer man mal war, wenn man immer so tut, als wäre man jemand anders.“

– Ash, S. 327

Würden wir dort gerne leben?
Ehrlich gesagt schreckt mich das Buch ein wenig ab, um darin leben zu wollen, vor allem nicht
als Surrogate, wenn man weiß, was mit ihnen passiert sobald sie ihre Aufgabe erfüllt haben. Und auf die Intrigen zwischen den Adelshäuser hätte ich auch nicht so viel Lust. Aber einen Abstecher in das Juwel zu machen wäre ich schon bereit. Mich würde total interessieren wie Ash aussieht und wie er sich einem gegenüber verhält.

 

4 Blätter

Quelle Zitate – Autorin: Emy Ewing. Titel: Das Juwel – Die Gabe. Verlag: Fischer Fjb

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3 Kommentare zu „Rezension – Das Juwel

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