4,5 Blätter · Fantasy · Young Adult

Rezension – Witch Hunter

Band 1: Witch Hunter

Witch Hunter

Autorin: Virginia Boecker
Originaltitel: Witch Hunter
Seitenzahl: 386
Verlag: dtv
Genre: Fantasy/Young Adult
Preis: 17,95€

 

 

Erster Satz

„Ich stehe am Rand eines Platzes, auf dem sich Menschen drängen“

Inhalt
Elizabeth Grey hat ihre Familie schon im jungen Alter verloren. Sie starben an der Pest. Elizabeth fand Arbeit als Küchenmagd und später wurde sie zur Hexenjägerin ausgebildet. Zusammen mit ihrem besten Freund Caleb geht sie auf die Jagd. Oberhalb ihres Nabels ist ein Stigma eingebrannt, ein schwarzes Mal. Dieses weißt sie als Hexenjägerin aus. Sie zählt zu einer der besten, doch dann wird sie selbst der Hexerei angeklagt. Es scheint, als ob noch nicht einmal ihr bester Freund versuchen würde, sie zu retten. Elizabeth glaubt, sie würde ihren Tod auf dem Scheiterhaufen finden, doch dann wird sie von dem meistgefürchteten und mächtigsten Magier des Landes gerettet, von Nicholas Perevil. Durch ihren Aufenthalt im schlimmsten Gefängnis der Stadt steht sie dem Tode nahe. Doch Nicholas lässt sie heilen, denn er benötigt noch ihre Hilfe. Elizabeth weiß nicht mehr wem sie noch trauen kann und wem nicht, war ihre ganze bisherige Vergangenheit die reinste Lüge?

Schreib-Stil
Das Buch hat sich super gelesen. Die Autorin hat immer wieder Szenen eingebaut, die einen mehr erahnen ließen und die solch eine Spannung aufbauten, dass man nicht anders konnte als weiterzulesen.

Charaktere
Elizabeth: Die arme Elizabeth hat früh ihre Eltern an die Pest verloren, hasst seit diesem Augenblick Magie und vor allem Nicholas Perevil, da spekuliert wird, dass er die Pest ins Land brachte. Mit ihren nun 16 Jahren zählt sie zu einer der besten Hexenjägerinnen von Blackwell. Sie lebt für ihre Arbeit und fürchtet sich vor nichts mehr als diese und ihren besten Freund Caleb zu verlieren. Doch in letzter Zeit unterlaufen ihr immer mehr Fehler in ihrer Arbeit was mit bestimmten Umständen in ihrem Leben zusammenhängt. Sie gibt sich selbst die Schuld und versucht immer noch treu zu Blackwell und den Hexenjägern zu sein. Doch ihr Retter und ihr neuen Freunde lassen sie an dieser Treue zweifeln.

Blackwell: Der ehemalige Lord Protector des Königs und der vorsitzende Inquisitor der Hexenjäger. Er weiß immer über jeden und alles Bescheid. Blackwell trägt ein großes Geheimnis bei sich und sein Charakter ist schwärzer als man denkt.

John: Ein Heiler, der bei Nicholas wohnt. Er hat Elizabeth verarztet und ihr so das Leben gerettet.

Cover und Titel
Der Titel passt hervorragend zu dem Buch, denn schließlich geht es um Hexenjagd. Das Cover zeigt Elizabeth mit ihren fast schneeweißen Haaren, was mir sehr gut gefällt. Auch die Farbkombination ist sehr schön und der Schlüssel in der Mitte und die Vögel runden das Ganze wunderschön ab.

Fazit
Ich glaube Witch Hunter gehört zu einer meiner Lieblingsbücher. Es hat etwas von einem typischen Fantasy Roman und ist doch so verschieden. Ich liebe es, dass Virginia Boecker die mittelalterliche Geschichte Englands als Grundlage für ihren Roman genommen hat. Der Roman hat nicht nur Fantasy Elemente, es steckt auch ziemlich viel Wahres drin, wenn man bedenkt, dass Hexenverfolgungen und die Inquisition wirklich ein Teil der Geschichte der Menschheit und in manchen Teilen der Erde heutzutage noch aktuell sind.
Das Buch hat mich gefesselt und durch ihre tolle Art immer wieder erneut Spannung aufzubauen, konnte ich das Buch einfach nicht zur Seite legen. Ich bin schon total auf den zweiten Band gespannt, der ja glücklicherweise schon im November 2016 erscheint. Was mir auch total gefällt ist, dass es eine kleine Leseprobe zu diesem, bereits in Witch Hunter gibt, was ich auch schon längere Zeit in keinem Buch mehr hatte.
Die Charaktere in dem Buch sind einfach wundervoll. Es zeigt mal wieder, wie aus Vorurteilen und Misstrauen doch Freundschaft entstehen kann und wozu blindes Vertrauen und „zu Leben ohne über gewissen Ereignisse nach zu denken“ führen kann.

Lieblingszitat

„“Der Vogel“ […] „In dem Baum des Lebens. Was bedeutet der?“ Er antwortete ohne zu zögern, als ob er nur auf die Frage gewartet hätte. „Dass ich dich liebe. Und dass ich mich frei fühle, wenn ich bei dir bin.““

– Elizabeth und John, S. 376

Würden wir dort gerne leben?
Für einen kleinen Urlaub? Wieso nicht! Wie gesagt, ich liebe die englische Geschichte und das Mittelalter sowieso und dass die Autorin sich dies als Grundlage für ihren Roman genommen hat gefällt mir richtig gut. Die Zeit in der Elizabeth lebt ist die Zeit eines Umbruches. Hexen werden verbrannt und Reformisten stellen sich gegen den König, es kommt zu Aufständen und man weiß kaum noch wem man vertrauen kann. Deswegen natürlich nicht ganz ungefährlich. Aber Elizabeth mal zu besuchen und Nicholas, John und all die anderen kennen zu lernen würde ich mir nicht entgehen lassen wollen.

4,5 Blätter

Quelle Zitate – Autorin:Virginia Boecker. Titel: Witch Hunter. Verlag: dtv

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