4 Blätter · Fantasy

Rezension – Empire of Storms. Pakt der Diebe

Band 1: Empire of Storms – Pakt der Diebe

Empire of Storms - Pakt der Diebe


Autorin:
Jon Skovron
Originaltitel: Hope & Red – The Empire of Storms
Seitenzahl: 588
Verlag: Heyne
Genre: Fantasy
Preis: 14,99€

 

Erster Satz

„Kapitän Sin Toa bereiste diese Meere schon seit vielen Jahren als Händler, und so etwas hatte er bereits gesehen.“

Inhalt
Das Dorf der kleinen Bleak Hope, welches eigentlich nicht ihr richtiger Name ist, wurde, als sie ein kleines Kind war, von Biomanten, den Magiern des Imperiums, zerstört. Sie ist die Einzigste, die überlebt hat. Ihr Schicksal bringt sie zu dem Kloster der Vinchen. Gegen die Tradition des Ordens, wird sie von Hurlo in den Orden aufgenommen und von ihm in der Kunst der Vinchen unterrichtet. Jedoch sind nicht alle Mönche mit den Entscheidungen ihres Großmeisters einverstanden und so kommt es, dass Hope eines Tages fliehen muss.
Red wird als kleines Kind südgeholt, nachdem seine Eltern verstorben sind. Dort trifft er auf Sadie, welche ihn fortan unter ihre Fittiche nimmt. Später ist er ein berüchtigter Straßendieb mit flinken Fingern, vor allem berühmt durch seine roten Augen. Durch Zufall treffen er und Hope aufeinander und sie schließen einen Packt. Denn sie haben einen gemeinsamen Feind. Doch dieser Pakt ist alles andere als harmlos, er erschüttert das gesamte Imperium.

Schreib-Stil

Ich bin gut in den Schreibstil rein gekommen und er lässt sich sehr flüssig lesen. Manchmal bin ich über Sätze gestolpert, die von der deutschen Grammatik her nicht ganz gepasst haben, weil ein Wort oder die Satzstellung nicht gepasst haben. Allerdings war ich mir nicht sicher ob das so gewollt war.

Charaktere
Hope: Hope wurde nach ihrem Dorf benannt. In ihrem Leben hat sie schon viel Leid erfahren müssen, doch es gab auch gute Seiten. Als ihr Mentor sie zur Kriegerin ausbildet, kann sie endlich Rache an den Biomanten des Imperiums nehmen. Sie ist ein starker Charakter, der auf den ersten Blick vielleicht ein wenig kalt und unnahbar wirkt. Aber dies kommt, denke ich, daher, dass sie ihr Leben lang immer auf sich gestellt war und Gesellschaft anderer Menschen, in der Form wie wir sie kennen, noch nicht erlebt hatte. Sie ist ein schlaues Mädchen, das eine ausgezeichnete Kriegerin ist

Red: Red ist eigentlich nicht sein Geburtsname, Sadie hat ihm diesen gegeben, als sie sich getroffen haben. Eigentlich kommt Red aus einer gehobenen Familie, doch seine Mutter hat sich für die Kunst entschieden, nicht für das Leben der Reichen. So kommt es auch, dass Red ein sehr belesener Junge ist und mehr kann, als nur zu stehlen. Er ist schlau und gerissen und weiß sich immer zu helfen.

Cover und Titel

Das Cover ist einfach gigantisch und wunderschön. Mir gefällt es sehr gut, vor allem wie sich der Titel vom Cover abhebt und man im oberen Teil Red und Hope sehen kann. Zum Titel gibt es nicht viel zu sagen, denn ich finde er ist gut gewählt und kann sehr gut mit der Geschichte in Verbindung gebracht werden.

Fazit
Erst einmal, das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Vor allem ab der Stelle, wo sich Hope und Red begegnen, denn ab da wurde es richtig spannend. Davor wurde man in die Geschichte der beiden eingeführt und hat ihr Leben und ihren Werdegang mitverfolgt.
Jon Skovron hat wirklich toll ausgebaute Charaktere, die mir sehr gut gefallen haben. Alle Freunde, die Hope und Red auf ihrem Weg kennengelernt und ins Herz geschlossen haben, habe auch ich in mein Herz geschlossen.
Skovron hat eine ganz eigene Welt geschaffen, die einen auf eine abenteuerliche Reise mitnimmt. Besonders gut hat mir seine Wortwahl an manchen Stellen gefallen. Er hat eigene Sprichwörter und eine eigene Umgangssprache entwickelt, die dem Flair in dem Buch gerecht wird. So zum Beispiel fand ich es immer wieder aufs Neue amüsant, wenn von Kater und Mietze gesprochen wurde, was so viel bedeutet wie Junge und Mädchen.
Natürlich gibt es auch in diesem Buch eine Liebesgeschichte, die erst gerade am Aufkeimen ist und eher eine Nebenrolle spielt und nicht im Fokus steht, aber dennoch von Bedeutung ist.
Ich freue mich schon wahnsinnig auf Teil zwei. Ich hoffe die Übersetzung dauert nicht allzu lange, da der zweite Band erst Ende Februar auf Englisch erscheint.

Lieblingszitat

„Verlieb dich gefälligst nicht in die keusche Mietze.“ Filler war ja nicht hier um ihn daran zu erinnern.

– Red, S. 393f

Würden wir dort gerne leben?
Die Welt des Imperiums der Stürme ist eine Welt ganz für sich. Sie besteht aus vielen kleinen Inseln, die nur mit dem Schiff erreichbar sind. Sie wird in Nord- und Südländer unterteilt, aber ich glaube das Schlimmste an dieser Welt sind die Biomanten. Denn diese führen grausame Experimente an den Bewohnern des Imperiums durch. Das Leben als einfache Leute ist dort nicht unbedingt leicht und angenehm, sondern hart und ungnädig. Dennoch gibt es Orte und Menschen, die diese Welt garantiert lebenswert machen. Aber ich glaube die Gefahr in die Finger der Biomanten zu geraten, wäre mir eindeutig zu hoch, als dass ich in dieser Welt leben wollen würde. Wobei ich gegen einen Besuch bei Hope und Red nichts einzuwenden hätte.

4 Blätter

Quelle Zitate – Autor: Jon Skovron. Titel: Empire of Storms – Pakt der Diebe. Verlag: Heyne.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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2 Kommentare zu „Rezension – Empire of Storms. Pakt der Diebe

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