4,5 Blätter · Fantasy

Rezension – Palace of Glass. Die Wächterin

Dies ist eine gesponserte Produktplazierung. Trotzdem bleibt meine Meinung unverfälscht und unbeeinflusst.

Band 1: Palace of Glass – Die Wächterin

Palace of Glass - Die Wächterin

Autorin: C.E. Bernard
Originaltitel: Palace of Glass – Die Wächterin
Seitenzahl: 416
Verlag: penhaligon
Genre: Fantasy/Science Fiction
Preis: 14,00€

Erster Satz

„Keinerlei Berührung.“

Inhalt
Wir befinden uns in England. In einem England der Zukunft. Eine Königsdynastie herrscht und es ist den Menschen verboten sich zu berühren. Stets muss darauf geachtet werden, dass sämtliche Haut verdeckt ist, man Handschuhe trägt und seine Hände stets hinterm Rücken hält. Nur um die Menschheit weiterhin zu erhalten, werden Berührungen zwischen Ehepartnern erlaubt. Grund für diese Radikalisierung war das Bekanntwerden der Magdalenen. All jener Menschen, die über die Gabe verfügen, mit einer Berührung in den Geist des Anderen einzudringen, seine Gedanken zu lesen, seine Gefühle zu empfinden und die Macht zu besitzen, diese auch zu verändern. Vor ihnen herrscht Angst und sie werden gejagt.
Rea ist eine Magdalena und sie versucht, sich so gut es geht zu verbergen. Das Leben als Magdalena ist alles andere als einfach, denn immer wieder kehrt eine unstillbare Gier zurück, die verlangt einen Geist zu berühren. Rea wird an den Hof der Königsfamilie gerufen, mit dem Auftrag jene zu beschützen, die ihres Gleichen am liebsten tot sehen würden. Sie verstrickt sich in Angelegenheiten, bei denen sie aufpassen muss, dass sie neben ihrem Leben nicht auch noch ihr Herz verliert.

Schreib-Stil
Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt, die man wie kleine „Abschnittsüberschriften“ betrachten kann. Die Aufteilung fand ich einmal etwas Neues, so konnte man sich immer schon ein ungefähres Bild machen, was einen erwarten wird. Der Schreibstil ist toll. Er ist sehr locker und man kommt gut in dem Buch voran.

Charaktere
Rea: Rea lebt zusammen mit ihrem Bruder in London. Sie ist Schneiderin und kämpft zusätzlich immer mal wieder bei illegalen Straßenkämpfen mit. Rea verbirgt ein Geheimnis, das sie ihr Leben kosten könnte. Sie ist mir sofort sympathisch gewesen. Für mich wirkte Rea sehr stark. Ihr Fluch, oder sollte man besser sagen ihre Gabe, macht ihr ganz schön zu schaffen, dennoch verfällt sie ihr nicht willenlos. Rea macht sich immerzu Sorgen um ihren Bruder, obwohl sie diejenige ist, die in Gefahr schwebt. Sie stellt sich selbst immer hinten an, um für ihre Freunde und Familie da zu sein.

Cover und Titel
Das Cover finde ich wahnsinnig schön. Das rote Seidenband, welches sich über das Cover zieht, spiegelt den Inhalt des Buches und seine Thematik einfach perfekt. Denn das rote Seidenband, oder sollte man besser sagen Seide im Allgemeinen, spielt eine unglaublich wichtige Rolle. Der Rest des Covers ist in unterschiedlichem Blau gehalten und spiegelt ein Glitzern wieder. Der Titel passt ebenso perfekt zum Buch.

Fazit
Das Buch hat mich wirklich überrascht! Die Welt und die Ereignisse waren auf der einen Seite neu und unerwartet, auf der anderen Seite hat sich im Vergleich zur heutigen Zeit nicht viel verändert. Ich glaube genau dieser Mix macht dieses Buch so besonders. Auch die Idee mit den Magdalenen hat mich fasziniert, weil etwas Bekanntes ganz neu aufgezogen und mal aus einer anderen Sicht beschrieben wurde. Gedankenkonrtolle durch Berührung ist etwas Neues und doch etwas Altes. Das Buch hat mich wirklich sehr überrascht und es dauerte nicht lange, bis es mir schwer fiel, etwas anderes zu tun außer weiterzulesen. Der Schauplatz in London hat mir natürlich auch sehr gut gefallen. Die Spannung kam definitiv nicht zu kurz und ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und mitgerätselt, wie es weitergehen könnte. Ich weiß gar nicht, was ich noch schreiben soll, weil es auf der einen Seite einfach so viel zu sagen gibt und auf der anderen fehlen mir schlichtweg die Worte …

Würde ich dort gerne leben?
Zu London sage ich niemals nein. Aber die Jagd auf die Magdalenen ähnelt sehr einer Hexenjagd und dort zu leben, vor allem als Magdalena, ist glaube ich alles andere als toll. Außerdem sind Berührungen verboten, etwas das in unserer Welt zum Alltag gehört. Deswegen denke ich nicht, dass ich in der Welt von Rea und ihren Freunden leben wollte.

Quelle Zitate – Autorin: C.E. Bernard. Titel: Palace of Glass – Die Wächterin. Verlag: penhaligon.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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